Geben Sie Ihren bleibenden Zähnen noch eine Chance!

Die wichtigsten Anzeichen einer Parodontitis sind Zahnfleischbluten, Rückgang des Zahnfleisches und im schon weiter fortgeschrittenen Stadium Zahnlockerung. Bis vor wenigen Jahren konnte durch eine gezielte Reinigung der Zahnfleischtaschen das Fortschreiten der Krankheit lediglich verzögert oder aber auch gestoppt werden, nunmehr ist es aber auch möglich, verloren gegangenes Zahnstützgewebe wieder aufzubauen.

Es gibt verschiedene regenerative Behandlungsmethoden zum Aufbau des zahntragenden Knochens (sog. GTR-gesteuerte Geweberegeneration- Behandlung), die je nach Ausgangsbefund eingesetzt werden können: die gereinigte Knochentasche um den Zahn herum wird mit einem Knochenersatzmaterial oder eigenem Knochen wieder aufgefüllt, darüber wird eine resorbierbare Schutzmembran gelegt, die die biologische Regeneration des erkrankten Zahnbettes schützt. Eine zweite, sehr biologische Möglichkeit, verloren gegangen Zahnhalteapparat wieder aufzubauen, bieten die so genannten „Schmelzmatrixproteine“. Das Aufbringen dieser Schmelzmatrixproteine auf die gereinigte Wurzeloberfläche bewirkt eine neue Wurzelzementbildung; damit ist die Voraussetzung für die Anlagerung von neuem Knochen wieder möglich. Zuvor gelockerte Zähne werden durch die neu gewonnene Stabilität wieder fest. Der operative Aufwand für beide Methoden ist gering.